Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte

Der Kirchenvorstand hat am 07.4.2022 beschlossen:

 

  • Hygiene- und Schutzkonzept für Gottesdienste in Eschollbrücken April 2022

 

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – (SchAusnahmV) des Bundes wurde aufgehoben und die in der Verordnung enthaltenen Definitionen in § 22a Infektionsschutzgesetz übernommen. Dieses bildet nun die Grundlage für die Verordnungen der Länder. In Hessen wurde eine neue Corona-Basisschutzmaßnahmenverordnung erlassen. Sie gilt ab 2. April bis zum 29. April 2022. Das Land Hessen sieht nur noch wenige Schutzmaßnahmen vor wie Maskenpflicht in Krankenhäusern, Arztpraxen, Dialyse- und Pflegeeinrichtungen und ÖPNV, Testpflicht in Krankenhäusern, Dialyse- und Pflegeeinrichtungen, Sammelunterkünften für Asylbewerber/innen und Schulen.

Kirchengemeinden können von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und das Tragen einer Maske und das Halten von Abständen verbindlich als Zugangsvoraussetzung festlegen. Der Krisenstab der EKHN empfiehlt den Kirchengemeinden, angesichts der hohen Inzidenzen davon Gebrauch zu machen

Nach dieser Maßgabe beschließt der Kirchenvorstand am 07. April 2022:

 

-Gottesdienste werden in der Eschollbrücker Kirche gefeiert. Für einzelne Gottesdienste kann der Kirchenvorstand unter Einhaltung aller anderen Hygieneregeln beschließen, dass Gottesdienste unter freiem Himmel im Kirchgarten oder im Garten des Gemeindehauses gefeiert werden.

-Bei mind. 1,5 Metern Sicherheitsabstand stehen im Kirchenschiff 16 Sitzplätze für entweder Einzelpersonen oder zwei in einem Hausstand lebende Personen zur Verfügung. Die maximale Zahl an Gottesdienstteilnehmer*innen liegt dementsprechend zwischen 16 und 32, je nach Lebenssituation der Einzelnen. Die Sitzplätze sind deutlich sichtbar markiert. Möchten mehr Personen, als zeitgleich in die Kirche dürfen an einem Gottesdienst teilnehmen, wird im Anschluss ein zweiter Gottesdienst angeboten. Bei Gottesdiensten, bei denen eine Auslastung der Kapazität erwartet wird, kann ein Anmeldeerfordernis beschlossen werden.

-Der Haupteingang der Kirche wird ausschließlich als Zugang genutzt, der Seiteneingang der Kirche ausschließlich als Ausgang. Hierauf wird mit Hilfe von Schildern und Ansagen hingewiesen. Für gehbehinderte Personen können Ausnahmen gemacht werden. Das diensthabende Mitglied des Kirchenvorstandes befindet sich ab 20 Minuten vor Gottesdienstbeginn vor dem Eingang und weist die ankommenden Personen auf die geltenden Regelungen hin und bittet auch beim Einlass, die Abstandsregelungen einzuhalten. Gesangbücher und/oder Blätter mit Liedern und/oder Gottesdienstablauf werden ausgeteilt.

-Alle anwesenden Personen sollen einen geeigneten Mund-Nase-Schutz (medizinisch oder ffp 2) bis zum Platz tragen; am Platz nicht, auch nicht beim Singen. Organist*in und liturgisch handelnde Personen (auch lesende Kirchenvorsteher*innen) können auf den Mund-Nase-Schutz verzichten, solange sie mindestens vier Meter Abstand zu allen anderen anwesenden Personen halten.

-Die Empore wird ausschließlich von dem/der Organist*in genutzt.

-Auf Körperkontakt wird verzichtet (keine Begrüßung per Handschlag/ Umarmung, kein Friedensgruß etc.).

-Die Kollekte wird am Ausgang mit bereit gestellten Körben gesammelt.

-Im Eingangsbereich der Kirche wird Desinfektionsmittel bereit gestellt. Das Waschbecken im WC der Kirche kann zum Händewaschen genutzt werden. Es finden statt: regelmäßige Desinfektion von Händekontaktflächen (zum Beispiel Türklinken) und Sanitäreinrichtungen – Regelmäßiges intensives Lüften von Räumen, Bevorzugung von Kontakten im Freien.

-Abendmahl und Kirchcafé finden wieder statt.

-Kindergottesdienste, wie der Kibi, können stattfinden, wenn die gleichen Hygiene- und Schutzbestimmungen wie in Kindergärten und Grundschulen eingehalten werden.

-Taufen und Trauungen werden unter den gleichen Bedingungen wie Sonntagsgottesdienste gefeiert. Bei den Segenshandlungen wird auf Körperkontakt verzichtet.

-Verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung dieses Konzeptes ist der Kirchenvorstand, vertreten durch die jeweils anwesenden Personen sowie die Küsterin.

-Dieses Konzept wurde vom Kirchenvorstand am 07.4. beschlossen und gilt, bis ein neues Konzept zur Feier von Gottesdiensten in Eschollbrücken beschlossen wird.


 

  • Hygiene- und Schutzkonzept Gemeindehaus Eschollbrücken April 2022

Alle Gemeindeveranstaltungen sind seit dem 02.4.2022 nach den staatlichen Gesetzen ohne Auflagen möglich. Der Krisenstab der EKHN empfiehlt, in geschlossenen Räumen das Tragen einer medizinischen Maske vorzusehen. Der Krisenstab empfiehlt Abstände vorzusehen und nach den örtlichen Gegebenheiten zu entscheiden, ob ein Abstand von 1,5 Metern oder Sitzplätze im Schachbrett-Muster, etc. beibehalten werden.

Der Kirchenvorstand beschließt nach diesen Maßgaben:

-Im Gemeindehaus dürfen Veranstaltungen stattfinden, sofern folgende Regelungen eingehalten werden:

-Es ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten; medizinische Masken sind bis zum Platz zu tragen. Gesang bei Chorproben ist ohne Maske bei Einhaltung eines angemessenen Abstandes zulässig.

-Desinfektionsmittel muss im Eingangsbereich des Gemeindehauses zur Verfügung stehen.

-Schilder machen auf Abstandsregelungen, Niesetikette und Hygieneregelungen im Eingangsbereich und in den Räumen aufmerksam.

-Vor, ggf. je nach Witterung während und nach den Veranstaltungen werden alle Räume regelmäßig und ausgiebig gelüftet.

-Die Ausgabe von Speisen und Getränken, sowie die Nutzung der Küche ist zugelassen.

-Nach jeder Veranstaltung sind die genutzten Räume, inklusive der Toiletten und aller Flächen gründlich zu reinigen.

-Zuständig für die Einhaltung dieses Hygienekonzepts ist der/die Veranstalter*in. Ist die Kirchengemeinde Veranstalter*in, sind der Kirchenvorstand oder Personen, die durch den Kirchenvorstand hiermit beauftragt wurden, verantwortlich.

-Dieses Konzept wurde vom Kirchenvorstand am 7.4.2022 beschlossen und gilt ab 7.4.2022.


 

  • Hygiene- und Schutzkonzept KiTa Eschollbrücken April 2022

 

Hygienemaßnahmen in Zeiten von Corona

Das Thema Hygiene spielt aktuell eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, die Gefahr einer Ansteckung und Verbreitung von Covid-19 zu verringern.

Der Hauptübertragungsweg von Corona-Viren ist die Tröpfcheninfektion. Entweder gelangen die Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen direkt auf die Schleimhaut von Mund, Nase und Augen einer anderen Person, oder Tröpfchen werden über die Hände auf die Schleimhaut von Mund, Nase oder Augen einer anderen Person gebracht. Die wichtigsten Hygienemaßnahmen sind deshalb:

Husten- und Niesetikette

Abstand halten beim Sprechen (> 1,5 Meter)

Regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion

Vermeidung der Berührung von Mund, Nase und Augen mit ungewaschenen Händen

Grundsätzlich sollten sich möglichst wenige Menschen gemeinsam in kleinen, geschlossenen Räumen aufhalten. Alle Räume sollten regelmäßig gelüftet werden.

Hygienemaßnahmen für die Kinder:

Wir achten auf das regelmäßige Händewaschen der Kinder mit Wasser und Seife:

Nach dem Bringen in die KiTa

Vor und nach den Mahlzeiten

Nach dem Spielen im Freien

Nach jedem Husten oder Niesen. Wir besprechen auch mit den Kindern, dass in die Armbeuge geniest und gehustet und sich von einer anderen Person weggedreht werden sollte.

Nach der Nutzung eines Taschentuchs

Nach jeder Verschmutzung

Nach dem Toilettenbenutzung und nach dem Wickeln

Vor Aktivitäten, bei denen Kinder eventuell ihre Finger und Gegenstände in den Mund nehmen

Nach dem Kontakt mit Tieren

Kinder mit empfindlicher Haut bringen ihre eigene Handcreme mit.

Mit dem Zähne putzen starten wir in Form von Projekten.

Schnuller werden personenbezogen aufbewahrt.

Entwickeln Kinder Krankheitssymptome (Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Temperatur/Fieber) während der Betreuung, werden die Eltern informiert und um Abholung gebeten.

Bringen und Abholen:

Die Eltern bringen die Kinder zur Eingangstür. Dort nimmt eine Mitarbeiterin die Kinder in Empfang.

Beim Abholen wird das Kind informiert, zieht sich an und geht mit der Mitarbeiterin zur Tür.

Bei der Übergabe des Kindes tragen Eltern und Mitarbeiterinnen Masken.

Mitarbeiter*innen können sich aus Sorge vor einer Ansteckung mit Covid-19 bzw. wenn 1,5 m Abstand nicht einzuhalten ist, dazu entscheiden Gesichtsmasken im pädagogischen Dienst zu tragen. Allerdings dient ein einfacher Gesichtsschutz nicht dem eigenen Schutz, sondern dem Schutz der anderen.

Hygienemaßnahmen für die Mitarbeiter*innen:

Die pädagogischen Fachkräfte waschen sich regelmäßig und ausreichend lange die Hände mit Wasser und Seife

zum Dienstbeginn

vor und nach jeder Pause

nach jeder Verschmutzung

nach der Toilettenbenutzung

nach dem Husten oder Niesen (Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass in die Armbeuge gehustet oder geniest, Abstand gehalten und sich von anderen Personen weggedreht wird. Wahlweise kann ein Papiertaschentuch benutzt werden, das im Anschluss direkt entsorgt wird).

Nachdem sie eine Windel gewechselt haben, auch wenn dabei Handschuhe getragen wurden (ggf. Händedesinfektion)

Vor dem Umgang mit Lebensmitteln

Vor der Einnahme von Speisen und Getränken

Nach intensivem Kontakt mit Kindern, die an Durchfallerkrankungen oder Atemwegsinfektionen (Husten, Schnupfen) leiden (ggf. Händedesinfektion)

Vor und nach dem Verabreichen von Medikamenten (ggf. Händedesinfektion)

Nach dem Aufenthalt im Freien

Nach dem Kontakt mit Tieren

 

Alle Mitarbeiter*innen nutzen (für sich und ihre Kinder) Taschentücher einmalig und entsorgen diese sofort in einem Mülleimer mit Deckel.

Alle Mitarbeiter*innen versuchen sich so wenig wie möglich ins Gesicht (Augen, Mund, Nase) zu fassen.

Alle Mitarbeiter*innen waschen und desinfizieren sich die Hände nach Kontakt mit Urin, Stuhl, Erbrochenem, Blut und anderen Körperausscheidungen (wenn dabei Handschuhe getragen wurden, reicht eine Händedesinfektion aus).

Alle Mitarbeiter*innen desinfizieren sich die Hände prophylaktisch vor dem Anlegen von Pflastern, Verbänden o. ä.

Alle Mitarbeiter*innen vermitteln den Kindern, selbstständig auf hygienische Verhaltensweisen zu achten.

Alle Mitarbeiter*innen begleiten die Kinder altersentsprechend bei deren Körperpflege.

Alle Mitarbeiter*innen achten auf regelmäßiges Lüften der Räume.

 

Hygiene im Sanitärbereich

Die Sanitärräume der Mitarbeiter*innen sowie der Kinder werden drei Mal täglich gereinigt und die Oberflächen sowie die Toiletten ggf. desinfiziert werden.

Folgende Voraussetzungen sollten gegeben sein:

Seifenspender

Seifenspender stehen zur Verfügung und für alle sind erreichbar.

Flüssigseife ist pH-neutral und ohne Duftstoffe. Kinder mit empfindlicher Haut cremen ihre Hände nach dem Waschen ein.

 

Handtücher und Seifenlappen

Es werden Papierhandtücher verwendet.

Seifenlappen sind nur personenbezogen zu verwenden.

Unterstützung durch Mitarbeiter*innen

Die Mitarbeiter*innen begleiten die Kinder ihrer Entwicklung entsprechend bei deren Körperpflege (Toilettengang, Händewaschen, Wickeln).

Die Mitarbeiter*innen kontrollieren mehrmals täglich, ob die Toiletten gespült sind.

Wickeln und Pflege

Beim Wickeln werden Einmalunterlagen benutzt.

Einmalunterlagen werden nach jeder Benutzung entsorgt.

Der Wickeltisch wird nach jedem Wickelvorgang desinfiziert.

Zur hygienischen Beseitigung von Windeln und Vermeidung von unangenehmen Gerüchen werden speziell konzipierte Windeleimer benutzt. Die Müllbeutel sind für die Kinder nicht zu erreichen und die Mülleimer können von den Kindern nicht geöffnet werden, die Handkontaktflächen sind nach Kontakt zu desinfizieren.

Hygiene bei den Mahlzeiten

Bei der Verpflegung sollte bei der Verarbeitung und Ausgabe von Lebensmitteln auf strenge Hygiene geachtet werden.

Insbesondere bei der Zubereitung von nicht-erhitzten Speisen soll auf die entsprechende Einhaltung der Hygiene geachtet werden, da beim Erhitzen Krankheitserreger abgetötet werden können.

Unnötige unmittelbare Kontakte mit evtl. Küchenpersonal sollten vermieden werden.

Alle Kinder und die zuständige Mitarbeiter*in waschen sich vor Beginn der Mahlzeiten und danach mit Wasser und Seife die Hände.

Die Mitarbeiter*innen reinigen vor und nach dem Essen die Tische.

Hygiene beim Schlafen

Es gibt personengebundenes Bettzeug (Kopfkissen, Bettdecke, Laken).

Das vollständige Bettzeug wird für jedes Kind gesondert aufbewahrt.

Genutztes Bettzeug wird vor der gesonderten Aufbewahrung möglichst gut, vorzugsweise

30 Minuten, gelüftet.

Verschmutztes Bettzeug wird sofort ausgetauscht.

Das Bettzeug wird je nach Gebrauch mindestens jede Woche, ggf. täglich gewechselt.

Es gibt personalisierte Matratzen für alle Kinder, die schlafen.

Matratzen werden ohne Laken und gut belüftet aufbewahrt

 

Hygiene beim Bringen und Abholen

Sollte ein Betreten der Einrichtung notwendig sein, ist folgender Ablauf zu empfehlen: Eltern tragen eine Maske zum Schutz der Mitarbeiter*innen und der Kinder, desinfizieren ihre Hände, gehen mit ihren Kindern Hände waschen und ziehen das Kind in der Garderobe wie gewohnt aus.

Nachdem das Betretungsverbot aufgehoben wurde, sollte vor der Eingangstür außerhalb der Reichweite der Kinder Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden, damit sich die Eltern und sonstige Dritte, die die Einrichtung betreten, die Hände desinfizieren können. Es sind flüssiges Desinfektionsmittel oder Desinfektionstücher zu nutzen, kein Spray. Die Sprühpartikel könnten von den Kindern im Umfeld eingeatmet werden.

Die Einrichtungen sollten nicht ohne Anmeldung und Türdienst zu betreten sein.

Kontakt zu Eltern und sonstigen Dritten

Beim Aufeinandertreffen von erwachsenen Personen gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Konferenzen und Versammlungen

Bei Besprechungen und Sitzungen ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Veranstaltungen in Innenräumen werden nur mit Mund-Nasen-Schutz abgehalten.

Lüften

Wir haben in den Gruppenräumen CO2 Ampeln und Lüftungsgeräte.

Wir lüften in regelmäßigen Abständen alle Räume.

 

-Dieses Konzept wurde vom Kirchenvorstand am 7.4.2022 beschlossen und gilt rükwirkens ab 5.4.2022.