Pretty lies light 2019 und 2018

Das Highlight im November:

Pretty Lies Light — zeitlos schöne Songs

Am Freitag, den  22.11.2019 war es endlich wieder so weit.

Auch ohne große Plakattierung hatten sich an diesem Abend eine Menge Leute in unserer schönen Kirche eingefunden, um zu genießen.

Um Evergreens zu genießen, die auch die Älteren unter uns an ihre Kindheit und Jugend erinnern. Um eigene Kompositionen von Gitarrist Jochen Günther zu hören. Um sich an der humorvollen Moderation zu erfreuen. Um mit Herzblut und Begeisterung mitzusingen. Um sich einen guten Wein oder sonst ein wärmendes oder kühlendes Getränk und einen kleinen Snack munden zu lassen. Um Gemeinschaft mit guten Freund*innen zu genießen. Um sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen und unseren Kirchenraum mal in ungewohnter professioneller Beleuchtung wahrzunehmen.

Sänger, Komponist, Conferencier und Gitarrist Jochen Günther und Sänger, Keyboarder, Trommler und Ananasexperte Frank Bangert fühlen sich bei uns wohl. Und wir fühlen uns mit den beiden wohl. Das merkt man. Und diesmal durften wir noch stimmgewaltige Unterstützung von Andreas Schlossarek (so überraschend vorbeigekommen) genießen. Ein Abend der Überraschungen. Denn neben beliebten gern gehörten Stücken aus dem umfangreichen Repertoire der einfach schönen Klassiker gab es auch wieder neu einstudierte Werke, virtuos dargeboten wie gewohnt.

Herzlichen Dank für Organisation, Aufbau und Bewirtung vor allem an Karin Schuster, Beate Jahn und Susanne Klingelhöfer. Begrüßung und Verabschiedung machte diesmal Pfr. Wiegand, der durchaus charmant bemerkte, dass wir auch eine häufige Veranstaltungsreihe haben, in der Texte gesprochen, Musik gespielt und ordentlich mitgesungen werden darf. Sogar bei jedem Lied. Zu einer servicefreundlichen Uhrzeit und an einem Tag, an dem jedenfalls die meisten von uns frei haben. Gottesdienst nennt sich diese Veranstaltungsreihe und Pfr. Wiegand lud dazu ein, mal darüber nachzusinnen, ob das nicht auch ein Angebot für die treue Fangemeinde von Jochen Günther und Frank Bangert sein könnte.

Zumal es auch in deren Repertoire ja nicht an himmlischen Einflüssen mangelt, abgesehen von den himmlischen Rhythmen, die den Raum unserer Kirche ausfüllten. So fehlte musikalisch gesehen weder die Mutter Maria mit ihrem weisen Ratschlag „let it be“ (Beatles) noch der Hinweis, dass Jesus zu uns auf die Erde gekommen sei und wie man es denn anfangen müsse, um Gott zu sehen (if you wanna see God, you`ve got to move on the other side, Barclay James Harvest, HYMN). Aber ist nicht die Musik auch ganz ohne Text schon immer ein Ausdruck für diese frohe Botschaft, die auch sonntags um 10.00 Uhr in unserer Kirche weitergegeben und gefeiert wird?

„Don´t think twice, it´s all right“ gab uns Bob Dylan mit auf den Weg und zuviel denken ist auch nicht angebracht, wenn es einfach gilt, mit den Melodien mitzuschwingen und eben einfach zu genießen. Ob politisch nicht völlig korrekte Songs (I shot the Sheriff…..), welches die beiden Barden als sozialkritischen Hintergrund anpriesen….. oder der stilechte Auftritt von Bob Marley (echt?) mit Sonnenbrille und Rastalocken, es war wieder alles dabei. Und das sogar vor der Pause, die Gelegenheit für weiteren Genuß an Speise und Trank und gute Gespräche gab.

Natürlich kamen auch die leiseren Töne nicht zu kurz. Was wäre die Kunst ohne ein bisschen Liebeskummer? So hatte Jochen Günther  ein Lied zu dem Gesfühl komponiert, „das man hat, nachdem man sich gut gefühlt hat“. Konnten wir brauchen, weil der Abend ja irgendwann leider zu Ende ging. Ain´t no sunshine, when they´re gone (hmm… when she´s gone). Aber mit Mike and the mechanics Hilfe (gieß dir halt einfach noch eine Tasse Kaffee ein….) konnten wir auch diese Krise überwinden.

Ob es um Einreiseformalitäten nach Australien oder die Verhältnisse in der Seeschiffahrt, vor allem wenn man eigentlich nach Hause will, ging …. ob das Verhältnis von „father and son“ musikalisch beäugt wurde, inklusive eines wundersamen Verjüngungseffekts bei Jochen Günther  …. ob wir lernten, warum die aliens im Weltraum nach Chuck Berry rufen ……..wir konnten unseren Allgemeinbildungsstand so nebenbei auch beträchtlich erhöhen.  Diesmal kam im Lied „the boxer“ (Simon and Garfunkel) sogar der Boxer vor, Hochachtung! Und nachdem schließlich auch noch das streng gehütete Geheimnis der Ananas gelüftet worden war (aha!), konnten wir alle zufrieden nach mehreren Zugaben mit Phil Collins sagen:  da war an diesem Abend so allerlei „in the air tonight“, das wieder mehr als lohnend war.

Wir als einladende Kirchengemeinde und alle Besucher*innen danken den Barden und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Bilder von unserem Fotografen Wolfgang Jahn („do you come from down under….?“) findet Ihr genau hier:

 

 

 

 

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Das Highlight im November:

Pretty Lies Light — zeitlos schöne Songs

Am Freitag, den  23.11.2018 war es so weit.

Das Kirchenschiff war voll besetzt und unsere Vorfreude verwandelte sich schnell in die erwartete Begeisterung.

Wir genossen die humorvolle selbstironische Moderation von Gitarrist Jochen Günther und immer, wenn dieser mal Gitarre stimmen musste, auch genauso humorvoll von Keyboarder Frank Bangert.

Wir genossen die wunderschönen Lieder, Erinnerungen an die Jugendzeit so einiger Anwesenden ….. und auf Zuschauerwünsche wurde auch eingegangen, nicht erst bei den beiden Zugaben, die das Programm vollständig abrundeten.

Pretty lies light: ein Duo, das seine Musikstücke nach ihrer Schönheit aussucht … und das merkt man. Ob schnelle energiestrotzend gespielte Stücke, ob sanfte melodische Baladen, ob Eigenkompositionen voller Schönheit von Jochen Günther oder ob ewig aktuelle Songs von den Beatles, Simon & Garfunkel, den Dire Straits, Supertramp, Cat Stevens u.v.a., auch mal ganz modern von Passenger, alles vom Feinsten.

Wir klatschten mit, fühlten mit und vor allem nach der Pause: sangen mit, vor allem ganz textsicher bei den Refrains: ob es  „Halleluja“ von Leonhard Cohen oder das „speaking words of wisdom: let it be“ von den Beatles war, wir Besucher/innen blieben textsicher. Sogar bei Simon & Garfunkel schafften wir locker den Refrain: wer es nicht mehr kennt, es geht etwa so: „Lie la Lie, lie la la la, lie lie lie“ …. 🙂

Gleich zwei Highlights an einem Abend: Das neue Programm live an diesem Abend und natürlich die im Frühjahr erschienene CD mit „Eschollbrücker Einschlag“, nämlich mit vielen Fotos von Wolfgang Jahn. Sie heißt „here comes the song“ und es befinden sich jetzt so allerlei Exemplare in Eschollbrücker Haushalten…..

Eine gut besuchte musikalische Zeitreise in die 60er und 70er Jahre, ergänzt durch niveauvolle Eigenkompositionen. Umrahmt wurde das Konzert von einem Gläschen Wein, Alkoholfreiem oder Bier, Knabbersnacks und einer Menge guter Gespräche, vor und nach dem Konzert, während der Pause; es wurde wieder gemütlich und auch spät. Herzlichen Dank für Organisation, Aufbau und Bewirtung vor allem an Karin Schuster, Beate Jahn und Susanne Klingelhöfer. Begrüßung, Verabschiedung und Bericht von Dr. Angelika Oppermann.

Lang anhaltender Applaus verabschiedete das Power-Duo und wir können nur mit voller Überzeugung sagen: ein absolut gelungener Abend in unserer Eschollbrücker Kirche.

Und hier die beliebten (neuen) Bilder von unserem Hof-Fotografen Wolfgang Jahn: