Aktuell

Liebe Gemeinde,

das Gemeindebüro kann derzeit leider keine Sprechstunden anbieten.

Bitte wenden Sie sich gerne an unsere Vakanzvertreterin

Ute Strack de Carrillo
Mobil: 0178 756 18 61
E-Mail: ute.strack@ekhn.de

oder an eine*n unserer Kirchenvorsteher*innen.

Informationen zu Terminen und Veranstaltungen auch in unseren Schaukästen, im Gemeindebrief und auf dieser Homepage.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen und Euch Eure Kirchengemeinde.

 


 

Es kommt die Zeit
Der Gottesdienst am 2. Sonntag im Advent wurde auch in diesem Jahr von Frauen unserer Gemeinde gestaltet.
Es kommt die Zeit“, so lautete der Titel des Gottesdienstes

Träumen und lachen und tanzen werden wir, gelöst sein von allem, was uns beschwert ….. das träumt die Frau. Die nicht immer sofort wieder aufstehen muss, wenn sie gefallen ist und ihre Krone wieder gerichtet hat. Die auch einmal in Ruhe träumen kann von einer Welt, in der die Träume sich erfüllen.

Und in ihren Träumen sieht sie, was kein Auge sieht, hört, was das Ohr nicht hört, spürt, dass da etwas da ist, noch nicht da, doch schon nah, doch schon ganz nah. So sangen wir es zusammen („Sehen können“ von Eugen Eckert).

Die Lesung für diesen zweiten Adventssonntag bezog sich auf die Hoffnungsvision des Propheten Jeremia (Jeremia 23, 5-8), der im sechsten Jahrhundert vor Christus inmitten einer scheinbar aussichtlosen Lage die große Hoffnungsbotschaft für das Land Juda verkündete. Nach dem gescheiterten Aufstand gegen die Babylonier sieht er sich inmitten der Trümmer seiner Existenz und doch verkündet Jeremia, dass die Zeit kommen wird, in der Gerechtigkeit im Land herrschen wird, in der dem David ein gerechter Sproß entstehen wird.

„Es kommt die Zeit“, in der die Menschen und Gott Hand in Hand gehen, in der die Menschen untereinander Frieden halten werden, in der die Natur wieder neu ergrünen wird, in der die Völker sich versöhnen, in der die Träume sich erfüllen. Dieses Lied „es kommt die Zeit“ wurde erstmals auf dem Kirchentag in Frankfurt im Jahre 1975 vorgestellt, später kamen weitere Strophen hinzu. Ein Sehnsuchtslied, das auf die Erfahrungen der neueren Geschichte antwortet.

In einer Bildmeditation betrachteten wir mit unseren Besucher*innen gemeinsam das Bild der träumenden Frau, die sich ohne Hast und Hetze die Zeit zum träumen nimmt. Die in ihren Träumen die Musik der Tanzenden hört, die Hand der Vertrauten, des Freundes spürt, die ihre Flügel weit aufspannt, um die Schönheit und Fülle der Erde zu entdecken. Mit einem Herz zum Überlaufen gefüllt liebt sie; von Frieden, Gerechtigkeit und Freude in einem neu ergrünenden Erdkreis träumt sie. Zieht voller Erwartung und kraftvollem Glauben ihre Hoffnungsbilder in die Wirklichkeit.

Nach dieser Bildmeditation kam es zu einer Aktion mit Beteiligung der Besucher*innen des Frauengottesdienstes. Schon zuvor hatten wir in verschiedenen Gruppen der Gemeinde auf Wolkenschnitten die Träume und Sehnsüchte der Menschen gesammelt, die sie niedergeschrieben, gemalt, gezeichnet hatten. Und auch im Gottesdienst füllten sich die Traumwolken mit Texten zu den Fragen: Wovon träumen Sie? Wofür schlägt Ihr Herz?

Die entstandenen Wolkenwunschbilder werden ihren Platz in unserer Gemeinde finden, im Gemeindehaus, in den Schaukästen, in unserer KiTa und in der Kirche etwa.

Wir sprachen gemeinsam den Psalm 126 und wir sangen die passenden Lieder  „singet fröhlich im Advent“, „o Heiland, reiß die Himmel auf“ sowie von Fabian Vogt „Der Geist der Liebe und Besonnenheit“. Alles passte zusammen, war stimmig, feierlich und vor allem hoffnungsvoll.

Unsere Fürbitten bezogen sich nicht nur auf ein Ende der Kriege in der Welt und ein Ende der Zerstörung unserer Umwelt. Nein, Hoffnung auf Neubeginn und Wandel ist auch im Alltag, in jedem einzelnen Leben zu finden, so wie wir es in den Beispielgeschichten dreier Frauen hörten.

Mit der Hilfe des liebenden Gottes haben wir allen Anlass, hoffnungsfroh zu sein, gerade im Advent, im Warten auf den Sproß aus dem Hause Davids. Träumend spüren, dass da etwas da ist, noch nicht ganz da, doch schon nah, doch schon ganz nah.

 

Impressionen (von Wolfgang Jahn):

 

                           

 

 

 


 

Stolpersteine 2022

Stolpersteine wieder lesbar gemacht – Schicksale von Pfungstädter Bürgern im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht 1938

Jugendliche und junge Erwachsene der Evangelischen Kirchengemeinden aus Pfungstadt, Eschollbrücken-Eich, Hahn, der Katholischen Kirchengemeinde Pfungstadt, der JUSOS und der Christlichen Pfadfinder (VCP) Pfungstadt, haben am vergangenen Samstag, 05. November 2022, gemeinsam mit Gemeindepädagoge Kai Becker, die 56 Stolpersteine im Stadtgebiet geputzt.

Mit Schwämmen, Reiniger und Metallpolitur ging es gegen das Vergessen und für die Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht 1938.

„Gerade in diesen Zeiten mit Blick in die Ukraine oder in den Iran, sind Grundrechte wie Freiheit und Frieden, umso wichtiger dafür einzutreten.“ Nach dem fleißigen Putzen am kalten Novembermorgen, konnten sich die Jugendlichen im Evangelischen Jugendhaus bei einem warmen Teller Suppe noch aufwärmen und austauschen.

Den Abschluss bildet am Mittwochabend, 09. Nov. 2022, um 18:30 Uhr, ein Ökumenische Gottesdienst in der Evangelischen Kirche mit anschließender Gedenkfeier in der ehemaligen Synagoge in Pfungstadt.

 

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Wir haben zwar noch keine neue Pfarrperson, aber in Personalunion eine Vakanzvertreterin und neue Vorsitzende des Kirchenvorstandes:
Frau Pfarrerin Ute Strack de Carrillo
(Stellverteterin: Susanne Klingelhöfer)
Wir freuen uns sehr, dass Frau Pfarrerin Strack de Carrillo diese Verantwortung übernimmt.
Eine Neubesetzung der Pfarrstelle ist derzeit nicht abzusehen. Im Ehrenamt lässt sich eine halbe Pfarrstelle nicht nebenbei ersetzen, jedenfalls nicht dauerhaft. Als bisherige ehrenamtliche Vorsitzende seit März 2022 bedanke ich mich bei allen für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen, vor allem auch bei unseren Mitarbeiterinnen und den stets hilfsbereiten Arbeitnehmer*innen der kirchlichen Verwaltungsstellen.
Als Mitglied des Vorstandes der Dekanatssynode werde ich mich in Zukunft auf die Arbeit im Dekanat konzentrieren. Im Zuge des ekhn2030 – Prozesses wird kirchliches Leben im Nachbarschaftsraum und nicht mehr isoliert in der Gemeinde gestaltet werden. Wenn Sie näheres über diese Entwicklungen wissen möchten, sprechen Sie mich gerne an oder surfen Sie einfach über die Seiten des Dekanats Darmstadt – Gemeinsam Kirche in Stadt und Land.
Als leider alleinige Gestalterin der Homepage und des Gemeindebriefes möchte ich dafür werben, ob Sie und Ihr, liebe evangelische Eschollbrücker /Eicher Christinnen, Euch vorstellen könntet, hier mitzumachen? In Zukunft wird ein gemeinsamer Medien-Auftritt der drei Pfungstädter evangelischen Gemeinden sicher naheliegen. Wer möchte gerne den Übergang mitgestalten? Trauen Sie sich: Wandel macht Spaß und befreit von überalterten Strukturen!
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Angelika Oppermann
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Gemeinde-Café

Ein paar Impressionen unseres Herbst-Cafés. Auch bei uns hatte der Herbst Einzug gehalten.

               

 

 

Hallo Sie, ja genau Sie!!! Haben wir Sie neugierig gemacht, dann kommen Sie doch einfach beim nächsten Gemeinde-Café am 07. Dezember um 14.30 Uhr im Gemeindehaus vorbei.

Sie sind herzlich eingeladen und wir freuen uns auf Sie.

Nach Weihnachten und Silvester macht auch das Gemeinde-Café im Januar eine Pause, um sich von den ganzen Festtagen zu erholen.

Unsere nächsten Termine sind:

-01. Februar 2023

-01. März 2023

-05. April 2023

jeweils um 14.30 Uhr im Gemeindehaus.

Kuchenspenden sind jederzeit willkommen. Aber auch ohne Kuchen dürfen Sie uns besuchen.

Es grüßt Sie herzlich das Team vom Gemeinde-Café.

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Kerb 2022 in Eschollbrücken – Freitagabend Beginn in der Kirche – zum Ausgraben der Kerb – Kerb im Lamm – Sonntagsgottesdienst im Zelt im Lamm
                                                       
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Erntedank 2022 in unserer Kirche – Gottesdienst mit Prädikantin Frau Frontzek
Erntedankgaben gestaltet von unserer Küsterin Karin Schuster
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern von Herzen
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Goldene Konfirmation in Eschollbrücken 2022

Am Sonntag, den 28.08.2022 wurde in Eschollbrücken goldene Konfirmation gefeiert. Aufgrund der Pandemie sind die Feierlichkeiten in den letzten 2 Jahren ausgefallen, sodass am Sonntag drei Konfirmandenjahrgänge (1970, 1971 und 1972) ihr Jubiläumsfest nachgeholt haben.

Von den ursprünglich rund 60 Konfirmandinnen und Konfirmanden dieser 3 Jahrgänge begingen 21 Jubilare einen wunderschönen Jubiläumsgottesdienst, liebevoll gestaltet von der Prädikantin Elisabeth Mertens-Frederich und musikalisch untermalt vom Gospelchor „Feel the Spirit“ unter der Leitung von Florian Trottenberg. Nach dem Gottesdienst kamen die Jubilare mit ihren Partnern zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee trinken im Restaurant Althaus zusammen. Die Wiedersehensfreude war groß und viele gemeinsame Erinnerungen wurden in lustiger Runde ausgetauscht.

 

 

 

Im Bild vordere Reihe vlnr:

Sonja Gubitz (geb. Leichtweiß), Roswitha Kindermann-Zipprich, Marita Ewald (geb. Arras), Rita Pohnke (geb. Diefenbach), Hans-Joachim Schlottauer, Jürgen Benz, Iris Schindler-Gotthardt, Volker Schindler, Renate Richter

Hintere Reihe vlnr:

Wolfgang Jahn, Roswitha Meyerhöfer (geb. Vetter), Ursula Wenz (geb. Kraft), Helga Messerer (geb. Dickler), Burkhard Pella, Gisela Weirich (geb. Kistinger), Rainer Edelmann, Horst Dickler, Ralf Epple, Rosel Höfer (geb. Rothärmel), Ralf-Gunter Richter, Heidruth Preuss (geb. Geibel), Prädikantin Elisabeth Mertens-Frederich

                                                         


Die Evangelische Kirchengemeinde Eschollbrücken freute sich über das Konzert mit Clemens Bittlinger, Dabid Plüss und David Kandert am Freitag, den 9.09.2022