Jugendarbeit und Konfirmand*innen

Advents-Bastel-Tag 2023

– gemeinsam in die Adventszeit starten 

Wer noch kleine Geschenke für seine Lieben benötigt, sich mit Weihnachts-deko in Adventstimmung bringen   möchte oder gerne Plätzchen backt!

Ist am Samstag, den 02. Dez. 2023, für Kinder im Alter ab 6 Jahren,

von 12:00 bis 17:00 Uhr, im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Odenwaldstr. 1 in Pfungstadt genau richtig!

Die Evangelische Jugend im Nachbarschaftsraum Pfungstadt veranstaltet wieder einen bunten, backenden,  glitzernden und kreativen Advents-Bastel-Tag,

Der Beitrag für das Kreativmaterial inkl. kleiner Snack am Nachmittag, liegt bei 10,00 € / Teilnehmenden.

Der Advents-Bastel-Tag endet, um 17:00 Uhr.

Danach sind alle Familien und Kinder noch herzlich eingeladen, bei einem gemeinsamen Gottesdienst in die  Adventszeit zu starten!

Der Gottesdienst beginnt auf dem Kita Freigelände genau hinter dem Gemeindehaus, um 17.00 Uhr.

Infos und Fragen bei Gemeindepädagoge Kai Becker.

Online-Anmeldung unter: www.jugend.kirche-pfungstadt.de


Mit Rosen und Putzschwamm gegen das Vergessen und für das Erinnern geputzt – Schicksale von Pfungstädter Bürgern wieder aufpoliert und lesbar gemacht- Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht 1938

Jugendliche der Evangelischen        Kirchengemeinden aus Pfungstadt, Eschollbrücken-Eich, Hahn und der Katholischen Kirchengemeinde Pfung-stadt haben am 04. November 2023, gemeinsam mit Gemeindereferentin Hiltrud Beckenkamp und Gemeinde-pädagogen Kai Becker, die 56 Stolpersteine im Stadtgebiet geputzt.

Mit Schwämmen, Reiniger und Metallpolitur ging es gegen das Vergessen und für die Erinnerung an die Opfer der „Reichspogromnacht“ 1938.

Nach und nach erhellte sich die      Messingschicht der Stolpersteine, in die der Name, Geburtstag, Deportations- und Sterbedatum eingraviert sind. Golden schimmernd, wurden die Daten und die Schicksale wieder     lesbar. Zu jedem geputzten Stein    legten die Jugendlichen eine weiße Rose nieder.

Zum Aufwärmen nach dem Putzen trafen sich die Jugendlichen noch im Evangelischen Jugendhaus zum      gemeinsamen Austausch bei einem Teller heißen Eintopf.

So war dieser Tag für viele der Jugendlichen ein ganz praktisches Erinnern an das Vergangene und ein Sensibilisieren vor Rassismus und Feindlichkeit der Mitmenschen untereinander in diesen heutigen Tagen. Für ein gemeinsames und gerechtes Leben aller Menschen, Ethnien und Religionen in dieser einen gemeinsamen Mitwelt!

Den Abschluss bildete am Donnerstag, 09. Nov. 2023, um 18:00 Uhr, ein    Ökumenischer Gottesdienst der     Evangelischen und Katholischen     Gemeinde, in der Katholischen Kirche St. Antonius in Pfungstadt.

 

 

 


 

MENSCH PETRUS

 Kinder der Kinder-Bibel-Woche auf Petrus Spuren im Gemeindehaus

 Vom 24. bis 27. Oktober 2023 war es endlich wieder soweit, Kinder-Bibel-Woche in den Herbstfreien.

16 Kinder und 9 Jugendliche aus den Evangelischen Kirchengemeinden Pfungstadt, Eschollbrücken-Eich und Hahn begaben sich gemeinsam mit Gemeindepädagoge Kai Becker auf die Spuren von Petrus. Spuren war das Stichwort!

Zusammen hörten man die Geschichten, und die Kinder bemerkten schnell, dass Petrus und Jesus zwar dicke Kumpel   waren, aber beide es nicht immer leicht miteinander hatten. Auch wenn Petrus für den „Fels in der Brandung“ steht! Es wurde in schweren Zeiten ihre Freundschaft hart auf die Probe gestellt.

Geschichten von Freundschaft, Vertrauen und Verrat, begleiteten die Teilnehmenden in dieser Woche.

Der war auch nur ein Mensch!“, meinten die Kinder beim Nach-empfinden der Geschichten, wie es Petrus erging in seinem Leben!

Und natürlich war es auch wieder bunt und kreativ im Gemeindehaus. Es wurden kleine Felsen bemalt, Windlichter in der Dunkelheit gestaltet und gemeinsam gebacken! Am trockensten Tag der Woche waren alle gemeinsam auf einer erlebnisreichen Spurensuche im Pfungstädter Wald!

Auch wenn die Woche teilweise verregnet war, hatten Kinder und Teamer gemeinsam viel Spaß bei der  KiBiWo 2023.

                     

 

 

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Mit Begeisterung am Herd – Kinder-Kochlöffel-Tage 2023

In der ersten Sommerferienferienwoche, vom 24. bis 28. Juli, wurde es wieder heiß im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde in Pfungstadt. Das Thema in diesem Jahr, „Einmal bunte Vielfalt, bitte!“ Es wurde nach Farben gekocht.

Man nehme dazu 30 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahre, 5 Männer der Kochgruppe der Kirchengemeinde, 16 Jugendliche aus Eschollbrücken, Hahn und Pfungstadt und Gemeindepädagoge Kai Becker.

Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen gliedern sich je nach Alter in fünf Gruppen auf. Und jede Gruppe hat im Wechsel folgende Menüpunkte, Einkauf für den Folgetag, Salat, Suppe, Hauptspeise und das fast Wichtigste, der Nachtisch. So kommt jede Gruppe mit jedem Menüpunkt einmal dran.

Das Thema „Bunte Vielfalt“ fand sich in den Farben in der Auswahl der Kochzutaten wieder. Gestartet wurde am Montag mit dem sonnig gelben Tag, wie z. Bsp. Linsensuppe mit gelben Linsen, am gesunden grünen Dienstag, gab es z. Bsp. Gurkensalat, am feurig roten Mittwoch, selbstgemachte Gnocchi mit Tomatensoße, am launigen lila Donnerstag, Rotkohleintopf und am regenbogenbunten Freitag, waren die Familien der Teilnehmenden zu einem feierlichen und bunten Abschlussessen eingeladen. Es wurde bunte Gemüsespieße gegrillt und dazu wurden vielfältige Salate, wie Nudelsalat mit bunten Nudeln, grüne Salate, Kartoffelsalate gereicht. Eine wunderbare kulinarische Woche für alle Teilnehmenden!

 

 


 

@ freiwillig und ehrenamtlich für eine saubere Mitwelt –

Müllsammelaktion der Evangelischen Jugend im Nachbarschaftsraum am        Samstag, 01. Juli 2023

 

Die Evangelische Jugend im Nachbarschaftsraum und das Evangelische Familienzentrum Pfungstadt organisierten am 01. Juli wieder eine  Müllsammelaktion.

Gemeinsam ausgerüstet mit Müllsäcken, Magnetangeln und Müllgreifern säuberten die Freiwilligen das Gelände der  Akazienanlage, der Büchner Villa und dem dortigen  Modauufer. Mutige Menschen stiegen mit Anglerhose in die Modau und säuberten sogar den Bachlauf auf dem Gelände.

   

Text und Bilder:

Gemeindepädagoge

Kai Becker

 


 

Am Sonntag, den 04. Juni 2023 um 10.00 Uhr wurden unsere Konfirmand*innen in der Kirche in Eschollbrücken konfirmier (Bilder unter „Aktuelles“)

 

         

 

Larissa Becker, Chayenne Gumb, Hanna Hoffrath, Sarah Kraft, Alina Moissl, Janik Moissl, Noah Schletter, Carla Stamp, Linn Stromberger, Mairi Thoma, Thomas Wecker.

Und hier ihr Bericht:

Im letzten Frühjahr hatten wir einen Brief bekommen, in dem wir und unsere Eltern zu einem Infoabend eingeladen wurden. Zumindest ich war sehr aufgeregt und hab mich mega auf die Konfizeit gefreut aber als wir dann erfahren haben, dass wir mit den Hahnern und Hühnern, wie Frau Strack so gern sagt, zusammen Konfiunterricht hätten, waren wir erstmal nicht so glücklich. (Wer will sich denn schließlich auch mit Leuten, die keinen Wald haben, abgeben?)

Aber wir hatten sowieso erstmal alleine mit Susanne & Beate Vorkonfiunterricht, wo wir unsere Kirche und das Gemeindehaus entdeckten.

Unser erster Kontakt mit den Hahnern war, als wir alle zusammen am 27.06.22 nach Worms gefahren sind. Dort waren wir zusammen mit Kai Becker und Frau Strack auf den Spuren von Martin Luther. Wir haben den Wormser Dom besucht und dort einen kleinen, süßen Dackel in seiner Fassade entdeckt. Kai Becker hat uns erklärt, dass vom Architekt der Dackel dort extra platziert wurde. Wir hatten dort aber auch Freizeit und viele haben sich ein sehr leckeres Eis geholt und waren shoppen – allerdings nur, bis das Wetter ganz plötzlich umgeschlagen ist und es wie aus Eimern geschüttet hat. Wir sind dann jedoch durch den Regen gerannt um pünktlich bei unserem Treffpunkt zu sein. Wir waren pünktlich, aber unsere Aufpasser, Frau Strack und Kai Becker, nicht. So geht das natürlich nicht, deshalb haben wir uns direkt telefonisch beschwert.

Als dann alle da waren, sind wir zurück zum Parkplatz gelaufen und noch zum McDonalds gegenüber gegangen und haben dort Pommes und Burger gegessen. Frisch gestärkt sind wir dann mit guter Musik und teils guter, teils müder Stimmung nach Hause gefahren. Nach diesem Tag haben wir Eschollbrücker und Hahner uns allerdings noch nicht so gut verstanden.

Insgesamt war der Tag aber auf jeden Fall besser als Schule!

Nach den Sommerferien hat dann auch endlich der Konfiunterricht angefangen. Im Hahner Gemeindehaus wurden dann erstmal die ganzen, langweiligen Formalitäten geklärt und das nächste Treffen ausgemacht. Es war ein kleines Problem eine Uhrzeit zu finden, wo jeder konnte, aber mit ein paar Kompromissen hat es dann doch ganz gut gepasst.

In den ersten Stunden hat Frau Strack versucht, uns mit Spielen näher zu bringen. Diese Spiele waren manchmal ein bisschen unangenehm, weil man sich sehr nah kam, wenn man sich z. B. immer auf den Schoß des anderen setzen oder über schwierige philosophische Fragen diskutieren musste, mit Personen, die man nicht richtig kennt. Im Unterricht haben wir verschiedene Themen durchgenommen, bei denen ein paar interessanter waren als die anderen. Wir haben das Kirchenjahr und die 10 Gebote und das Glaubensbekenntnis besprochen und teilweise kreative Aufgaben dazu gemacht. Das Glaubensbekenntnis und die 10 Gebote, sowie das Vaterunser und einen Psalm mussten wir auswendig lernen und nach dem Unterricht aufsagen.

Eine andere Pflicht die wir hatten, war mindestens 16 Gottesdienste zu besuchen, was wir jetzt natürlich nicht so toll fanden, vor allem weil man bei den Gottesdiensten auch noch aufpassen und mitschreiben musste. Wir mussten während des Gottesdienstes Zettel ausfüllen und dann abgeben.

Und dann es auch schon so weit… die Konfifreizeit kam! Wir sind zusammen mit 7 Teamern, also ehemaligen Konfis, Kai Becker und natürlich Frau Strack am Montag, dem 27.03., morgens nach Kirchähr gefahren. Im Bus haben wir Musik gehört, gelesen und miteinander geredet. Als wir nach einer Stunde da waren, mussten wir noch ein bisschen warten, bis wir auf unsere Zimmer konnten, deshalb haben wir uns in unserem Gruppenraum mit Spielen die Zeit vertrieben. Solche Spiele haben wir eigentlich jeden Morgen gemacht, oder immer dann, wenn die Teamer dachten wir müssten mal wieder aufgeweckt werden. Das war dann etwas wie Kissenrennen, wo es um Schnelligkeit geht oder Reise nach Jerusalem, bei dem es zwar weniger Stühle wurden aber immer gleich viele Konfis gab. Am Ende waren 24 Konfis auf 8 Stühlen. Nachdem wir mit den Regeln der Jugendherberge vertraut gemacht wurden, gab es endlich Mittagessen. Anschließend konnten wir auf unsere Zimmer, hatten allerdings nicht viel Zeit um auszupacken, sondern mussten direkt mit den Vorbereitungen für diesen Gottesdienst beginnen. Nach dem harten Schuften gab es eine kurze Kaffeepause mit Gebäck und dem ein oder anderen Tischkickerspiel, dann ging es weiter. Frau Strack hat versucht die Vorbereitungen möglichst spannend zu machen, mit z. B. Gruppenarbeiten, kreativen und digitalen Aufgaben und Videos.

Nach ca. 2 Stunden waren wir dann für den Montag fertig und konnten uns endlich entspannen. Wir hatten insgesamt 6 Zimmer für uns Konfis und noch weitere für unsere 7 Teamer.

Man muss sagen, dass das Wetter wirklich schrecklich war und deshalb waren wir eigentlich fast die ganze Zeit drinnen und haben Tischkicker oder so gespielt. Es ist wirklich erstaunlich, dass wir jetzt nicht alle Profis sind, weil wir gefühlt nichts anderes gemacht haben als Tischkicker gespielt.

Nach dem Abendessen haben wir uns wieder in unserem Gruppenraum getroffen, um einen Film zu gucken. Natürlich über unser Thema und leider mit Matthias Schweighöfer, aber immerhin gab es Popcorn, das hat uns das Ganze etwas angenehmer gemacht, vor allem weil viele sehr, sehr müde waren. Allerdings war der Abend noch nicht zu Ende, weil wir am Morgen ein anderes Spiel angefangen hatten: die Teamer hatten die Idee und zwar hat jeder einen Zettel gezogen und derjenige mit einem Kreis war der Mörder und musste über die Konfifahrt alle „umbringen“. Und abends haben wir dann eben geschaut wer tot ist und wer Mörder ist.

Dann ging es nach einem langen Tag schon mal in die Schlafanzüge aber noch nicht ins Bett. Wir haben noch viel geredet und gelacht und um halb elf wurden von allen die Handys eingesammelt, was für die einen sehr einfach war und für andere sehr schwierig. Es hatten anscheinend manche 2 Handys dabei, um ihr richtiges nicht abgeben zu müssen. So um 12 Uhr ging es dann auch mal Richtung Bett.

Am Dienstagmorgen wurden wir dann um 7:00 Uhr morgens mit schrecklicher, äh ich mein´ natürlich toller Musik, geweckt und bekamen unsere Handys wieder. Nach dem Frühstück ging es weiter mit den Vorbereitungen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten zu unterschiedlichen Themen, wie z. B. wie umweltfreundlich Lippenstift ist oder wie viel CO2 es verbraucht, im Winter Erdbeeren zu essen. Es war schon teilweise schockierend und überraschend was wir herausgefunden haben,

Durch unser ständiges Austauschen während dem Arbeiten haben wir uns immer besser kennengelernt und es haben sich wieder neue Freundschaften gebildet.

Nach dem Mittagessen und der Pause wurden wir erneut in Gruppen aufgeteilt. Unsere Teamer, Kai und Frau Strack hatten für uns drei Stationen eingerichtet. Bei der ersten Station haben wir zusammen mit den Teamern Emilia, Annika und Selena eigene Seife gemacht. Wir durften uns eine Form, eine Farbe und einen Duft aussuchen und haben uns währenddessen gut unterhalten.

Bei Kai Becker, Luna und Lucas haben wir über Umweltverschmutzung und sein Zusammenhang mit der Bibel gesprochen. Jeder hatte unterschiedliche Ideen und es war angenehm, sich mal ganz entspannt darüber zu unterhalten, obwohl es manche nicht so sehr interessiert hat.

An der letzten Station in unserem Gruppenraum haben wir mit Frau Strack, Laura und Luca über unseren Körper und ebenfalls über den Zusammenhang mit der Bibel. Es war manchen ein wenig unangenehm, darüber zu reden, aber es war trotzdem schön zu wissen, dass man wichtig ist und auf seinen Körper achten soll.

Danach haben wir uns nochmal versammelt und Frau Strack hat uns erneut daran erinnert, dass wir noch Texte aufsagen müssen.

Am restlichen Nachmittag haben wir also Texte gelernt, Spiele und Tischkicker gespielt oder einfach entspannt. Es war eigentlich auch geplant, einen kleinen Ausflug mit Picknick zu machen, aber es hat die ganze Zeit geregnet, daher ging das nicht.

Nach unserem letzten gemeinsamen Abendessen trafen wir uns erneut im Gruppenraum. Dort hatten die Teamer ein kleines Abendprogramm vorbereitet: eine Minolympiade.

Wir sind in 2 Teams gegen einander angetreten in 12 „Sportarten“. Es waren wirklich sehr lustige Aufgaben und alle hatten eine Menge Spaß. Es gab für die Gewinner natürlich einen Preis aber auch die Verlierer sind nicht leer ausgegangen.

Nach der Olympiade wurde erneut geschaut wir der Mörder sein könnte und er wurde entlarvt. Linn war es und hat so ca. 10 Personen „umgebracht“. Nach diesem Abend sind ein paar in ihre Zimmer gegangen, aber die meisten sind noch geblieben, um eine Runde Werwolf zu spielen. Es hat sehr lang gedauert, war aber auch sehr spaßig und ein perfektes Spiel für den letzten Abend. Wir haben auch noch weitere Runden gespielt, aber mit weniger Personen und ein wenig Zeitdruck.

Die Teamer hatten sich zwar am gleichen Tag bei uns beschwert gehabt, dass wir ihnen zu wenig Schwachsinn machen und sie gar nichts zu tun haben. Aber wir mussten dann trotzdem pünktlich ins Bett, meinten sie. Irgendwann waren wieder alle Handys eingesammelt und alle bettfertig, allerdings noch lange nicht ruhig. Wir wollten eigentlich aus den Fenstern in den Garten klettern, doch stattdessen haben nur ein paar heimlich die Zimmer gewechselt. Am Morgen wurden wir wieder mit ganz toller Musik geweckt und uns wurde gesagt, dass wir anfangen sollen aufzuräumen. Also haben wir das gemacht und sind dann zum Frühstück gegangen. Danach haben wir unsere Zimmer noch mal fertig saubergemacht, also gekehrt und unsere Bettbezüge weggebracht, so wie unser Gepäck.

Wir waren alle ganz schön müde und erschöpft, haben uns aber trotzdem noch mal den Vorbereitungen zugewandt, wenn auch etwas unmotivierter. Eine Gruppe hat die Predigt für heute geschrieben, die andere diesen Bericht, und die letzte Gruppe hat die Lieder und Gebete ausgesucht.

Mit dem letzten Mittagessen war diese Phase endlich vorbei und wir wollten nur noch chillen. Das durften wir dann tatsächlich auch bis zu unserem ersten Abendmahl. In der Nähe der Jugendherberge ist eine kleine Kirche und dort haben wir Abendmahl gehalten. Wir haben Lieder gesungen und es war eine sehr angenehme Stimmung, was wahrscheinlich daran lag, dass wir alle kurz vorm Einschlafen waren. Aber der Weißwein hat uns wieder wach gemacht. Wir haben dann noch eine kurze Abschlussrunde gemacht und gesagt, was uns gut und was uns schlecht gefallen hat.

Als wir aus der Kirche kamen, stand schon unser Bus da, aber wir hatten trotzdem noch Zeit für eine kleine Kaffeepause. Dann haben wir noch schnell ein Bild gemacht, unser Gepäck verstaut und sind losgefahren. Auf der Fahrt haben wir ganz viel Musik gehört und mitgesungen und waren sehr traurig, als wir am Römer angekommen sind.

Insgesamt war die Zeit als Konfi sehr schön, wenn auch manchmal langweilig. Wir konnten viele schöne Momente miteinander kreieren und neue Freunde treffen.

Autor*iinnen:

Konfigruppe 2022/23 aus Echollbrücken

 


H E S S E N T A G

11.06. 10:00 Uhr Abschlussgottesdienst des Evangelischen Dekanats Darmstadt und der Evangelischen Jugend

 

 


Kinder-Kochlöffel-Tage 2023 – „Bunte Küche“

In der ersten Sommerferienwoche, vom 24. bis 28. Juli 2023, ist endlich wieder soweit! Die Evangelischen Kirchengemeinden im Nachbarschaftsraum Pfungstadt veranstalten wieder die KiKoLö´s! Es wird wieder heiß am Herd im Dietrich-Bonhoeffer-Haus!

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Für alle die gerne mit vielen bunten Zutaten kochen, essen und abspülen! Die vieles Neues über Gemüse, Gewürze und die richtige Zutat erfahren möchten und auch mal ein Küchenexperiment wagen. Neugierig, dann melde dich an unter: www.jugend.kirche-pfungstadt.de

Die Onlineanmeldung ist ab dem 01. Juni 2023 möglich.

Bei Fragen und Information bitte bei Gemeindepädagoge Kai Becker,

unter gemeindepaedagogik@kirche-pfungstadt.de

 


 

Konfirmation 2023

Nachdem in diesem Jahr leider keine Konfirmation in Eschollbrücken gefeiert werden konnte, da die Gruppe zu klein war, sind wir froh darüber, dass sich für nächstes Jahr 8 Mädchen und 3 Jungen zum Konfiunterricht angemeldet haben.

Da unsere Pfarrstelle noch immer vakant ist, mussten wir einen Kompromiss schließen. Frau Pfarrerin Strack de Carrillo aus Hahn machte den Jugendlichen und deren Eltern das Angebot, dass die Gruppe zwar in den Unterricht nach Hahn gehen wird, wenn jedoch der Wunsch besteht, in der Kirche in Eschollbrücken konfirmiert zu werden, sie dann diesem Wunsch gerne nachkäme. Da in Zukunft die Kirchengemeinden Hahn und Eschollbrücken in einem sogenannten „Nachbarschaftsbereich“ sowieso enger zusammenarbeiten werden, ist das ein sehr guter Anfang.

Am diesjährigen Gemeindefest war es nun soweit und die zukünftige Konfigruppe stellte sich im Gottesdienst der Gemeinde vor. Die Jugendlichen hinterließen einen sehr positiven Eindruck, da sie sich während des Festes sehr engagiert und offen zeigten. Das war ein gelungener Einstieg.

Seitdem trafen wir uns an drei Terminen zum Vorkonfiunterricht.  Bei einem gemeinsamen Frühstück im Gemeindehaus mit dem Kirchenvorstand und dem Gemeindepädagogen Kai Becker lernte man sich besser kennen, und die Konfis formulierten ihre Vorstellungen und Wünsche für die bevorstehende Zeit.

In einem 2. Treffen erzählten einige von ihren Erlebnissen vom Jugendkirchentag in Gernsheim und der Fahrt nach Worms. Auf den Spuren Luthers begaben sie sich dorthin gemeinsam mit Pfarrerin Strack de Carrillo und den Hahner Jugendlichen. Thema des 2. Vorkonfiunterrichts war jedoch vor allem die Vorstellung aller Gruppen unserer Kirchengemeinden.

Das letzte Treffen vor den Ferien fand in der Kirche statt. Anhand einer Geschichte von einem Jungen namens Rudi, der außer an Weihnachten eher selten in die Kirche geht, wurde besprochen, an was man bei einem Gottesdienstbesuch alles denken sollte und welche Regeln es gibt. Was ziehe ich an? Wo setze ich mich hin? Was, wenn ich zu spät komme? Wann steht man auf? Was ist der Klingelbeutel?  Dass ein Gottesdienst nach einem bestimmten Muster, der Liturgie, abläuft, wurde auch besprochen. Krönender Abschluss war die Kirchenrallye. Einmal die Glocken im Turm zu sehen, ist schon ein Erlebnis. Wenn es dann auch noch zu läuten beginnt…das geht durch Mark und Bein. Auf der großen Glocke steht geschrieben: Ohanna heiß ich, Meister Jörg zu Speyer goss mich anno 1488. Hätten Sie das gewusst? Dass die Orgel 33 sichtbare Pfeifen, aber insgesamt 510 Pfeifen hat, war auch sehr interessant zu hören.

Nun denken wir, dass unsere Konfis gut vorbereitet sind. Wir wünschen euch eine spannende Zeit mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden in Hahn, intensive Gespräche über Gott und die Welt und viele Begegnungen mit Menschen, die euch den Glauben näherbringen, und ihr am Ende gerne eure Taufe mit der Konfirmation bestätigt.

Bleibt behütet!

Text: Susanne Klingelhöfer

 


 

Beginn der Konfirmand*innen – Zeit 2022/23. Dieses Jahr überwiegend zusammen mit der Kirchengemeinde Hahn.

Denn gemeinsam macht es doch einfach mehr Spaß.

Beim Vorkonfi-Unterricht

 

 

 

Impressionen aus der Fahrt nach Worms mit Pfr. Strack de Carrillo und Gemeindepädagogen Kai Becker:

 

 


 

Am Sonntag, dem 20. Juni 2021 war es so weit.

Wir trafen uns auf dem Gartengelände vor der Kirche und mit allen Familien, Verwandten und Mitfeiernden wurde es richtig lebhaft. Von Gewitter und Hitze blieben wir verschont und wenn die Heilige Geistkraft tatsächlich etwas mit Wind (und Atem) zu tun hat, dann wurden wir gut begleitet, denn es frischte immer mal wieder ein kräftiger Wind auf.

Der feierliche Gottesdienst begann mit einem Psalmgebet, der aus einer Collage der Konfirmationsverse bestand, welche die Konfirmand*innen sich ausgewählt hatten. Im Einzelnen:

Emilia Emich: Joh 16,22 Euer Herz soll sich freuen; und eure Freude soll niemand von euch nehmen.

Luna Schmidt: Röm 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Leon Birkenhauer: 1. Kor 13,13 Nun aber bleiben Glauben, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Laura Strohauer: Eph 4,32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem anderen, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Emma Sehnert: 1. Sam 16,7 Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.

Hannah Piesker: 1. Sam 16,7 Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.

So wunderschöne Verse, die uns alle wieder an das Wesentliche am christlichen Glauben erinnert haben, die Zuversicht, die Hoffnung, die Geborgenheit in der Liebe und Freundlichkeit Gottes und der Menschen untereinander.

Nach der Schriftlesung aus Jesaja 43, 1-7 in der Version der Basisbibel sangen wir das Lied „aufstehen, aufeinander zugehen“, von unseren Gottesdiensten und Konzerten mit Pfr. Clemens Bittlinger in der Gemeinde gut bekannt. Und aus der Lesung blieb eine Zusage besonders im Gedächtnis: „Du bist kostbar und wertvoll für mich und ich habe dich lieb“. „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich befreit“. Zusagen, die nicht nur für junge Menschen gelten, die mit der Konfirmation ihr Ja zu Gott und ihrer Taufe bestätigen.

In der Konfirmationsansprache wurde es originell, humorvoll und überraschend. Denn wussten Sie schon, was eine Konfirmation mit Weihnachten zu tun hat? Nicht nur, weil dieses Fest einen großen Raum bei den gemeinsamen Stunden des Konfi-Unterrichtes eingenommen hat. Sie können es gerne nachlesen; hier auf dieser Homepage im Predigtarchiv. Prädikat: Empfehlenswert!

Vor dem Glaubensbekenntnis sangen wir zusammen „ich möchte, dass einer mit mir geht“, das passte auch wunderbar und soll nicht nur ein frommer Wunsch bleiben, sondern eine lebendige Wirklichkeit und Zusage für unsere neuen nunmehr Konfirmierten. Denn zu allen Zeiten, den hellen wie den dunklen, geht Jesus Christus an unserer Seite und das möge spürbar sein.

Nach der Einsegnung der Konfirmand*innen und ihrer Verwandlung in Konfirmierte folgten die Grußworte des Kirchenvorstandes, die sich schwerpunktmäßig um das große Geschenk drehten, die uns die Konfirmierten während ihrer Konfi-Zeit gemacht haben. Den Neuaufbau der Rundbank rund um den Baum im Eingangsbereich unseres Kirchengeländes. Da werden noch viele Menschen sich in Gemeinschaft und Freude aufhalten, ausruhen, genießen und Euch, liebe Konfirmierte, als unsere „Banker“ nicht vergessen. Und natürlich geht unser besonderer Dank auch an Kai Becker, der nicht nur mit seinen Teamenden tolle Jugendarbeit macht, sondern auch fachkundig die Schreinerarbeiten anleitet.

Für die evangelische Jugend im Pfungstädter Nachbarschaftsbereich traten dann auch Kai Becker und der „Lieferservice“ in Person von Roy Lucas Dritt und Nico Carl auf, welche die richtige Wegzehrung für den weiteren Lebensweg brachten. Macht es wie die Pommes in der Tüte: die sind auch nie alleine.

Es folgte das Entzünden der schön geschmückten Konfirmationskerzen; herzlichen Dank an Julia Fischer hierfür.

„Komm, sagt es allen weiter“ sangen wir, bevor wir zusammen das Abendmahl feierten, das schon auf den zahlreichen Stehtischen auf uns wartete.

Und nicht erst bei den Fürbittgebeten und dem Vater unser konnte man spüren, dass es ein ganz wunderbarer Konfirmationsgottesdienst geworden war, kreativ und liebevoll gestaltet, in herzlicher Gemeinschaft gefeiert.

Wir als Kirchenvorstand danken allen Mitwirkenden, allen Gästen und Gemeindemitgliedern und vor allem freuen wir uns sehr, dass wir junge Menschen auf ihrem Weg im Glauben ein Stück Weg begleiten durften.

Auch wenn der Kontakt pandemiebedingt eingeschränkt war während der Konfi-Zeit: wir haben von uneingeschränkter Freude, Spaß am Basteln, Spielen, Lernen und Sich-austauschen in dieser Zeit gehört und das wiederum hat uns besonders gefreut. Denn schließlich ist das Neue Testament die frohe Botschaft und so soll es ja auch sein.

 

Wir wünschen aus ganzem Herzen Gottes reichen Segen für

Emilia Emich, Luna Schmidt, Leon Birkenhauer, Laura Strohauer, Emma Sehnert, Hannah Piesker

 

 

 


 

Sonntag, 30. Mai 2021

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmand*innen.

Impressionen:

Unsere Konfirmand*innen:

Leon Birkenhauer, Emilia Emich, Hannah Piesker, Luna Schmidt, Emma Sehnert und Laura Strohauer

 


Banksy in Eschollbrücken??? NEIN!

 Zwanzig Stunden Arbeit für einen Platz in der Sonne

– Eschollbrücker Konfirmanden erneuern alte Sitzbank

 

Fast zwanzig Stunden Arbeit haben die Konfi´s aus Eschollbrücken gemeinsam mit Gemeindepädagoge Kai Becker, geschliffen, gestrichen und geschraubt.

So wurde mit Spaß, Herz und Hand, aus der alten verwitterten Bank, um die Linde,

zwischen altem Rathaus und Evangelischer Kirche in Eschollbrücken, ein neuer und einladender Sitzplatz. Da die Bank um die Linde gerne als Fotomotiv für Brautpaare genutzt wird, wird sie ab diesem Jahr auch als Hintergrund für so manches Konfirmationsbild herhalten dürfen.

Mit viel Lachen und guter Laune gingen die Konfi´s zusätzlich zu dem Konfirmandenunterricht, ehrenamtlich ans Werk.

„Endlich mal was Praktisches zu tun!“, meinten die Konfi´s.

Die Idee entstand bereits 2019, gemeinsam mit dem Ortsbeirat Eschollbrücken und der finanziellen Spende von Frau Heck, die Sitzbank zusammen mit Jugendlichen zu renovieren. Nun war es im Mai 2021 endlich soweit.

Auch wenn das Wetter sehr wechselhaft war, wurde die Sitzbank bei Regen und Sonnenschein fertiggestellt. Der Ortsbeirat Eschollbrücken und Bürgermeister Patrick Koch würdigten das Engagement der Jugendlichen und die besitzbaren, bleibenden Spuren für ihren Heimatort!

Und gemeinsam mit der Stifterin Frau Heck wurde eine kleine Erstbesitzung gefeiert.

 

Hier einige Bilder vom Ereignis:

 

 

 


 

 

Unsere Konfirmand*innen hatten für uns am 29.9.2020 einen Erntedank-Gottesdienst vorbereitet, der regen Andrang fand. Wegen des doch kühlen Wetters fand der Gottesdienst in der von Karin Schuster schön dekorierten Kirche statt.

Wir danken den „Konfis“, die in diesem Jahr leider besonders ungewöhnliche Bedingungen hatten, für diesen gut gelungenen Gottesdienst und ihr Engagement.

Mit einem Danklied für diesen guten Morgen, dem Psalm 139, der Schriftlesung zu Erntedank aus Markus 8, 1-9, einer Geschichte als Predigtimpuls von den Konfirmand*innen und einigen schönen Liedern von der Orgel ging es um die Dankbarkeit für die Ernte und um die Dankbarkeit für Gottes Hilfe in unserem Leben.

Die Konfirmand*innen stellten im Anschluss sich und ihren jeweiligen Konfirmationsspruch vor und luden zu ihrem Konfirmationsgottesdienst am 25.10.2020 ein. Wie schön, liebe „Konfis“, dass es Euch gibt. Herzlichen Dank!

Konfirmandenjahrgang 2019/2020:

Antoñio Rivera, Tom Burkhardt, Lara Hattwich, Leon Wecker, Carla Bey

 

 


 

 

Impressionen vom gemeinsamen Konfitag im Pfungstädter Nachbarschaftsbereich

 

           

 


Gemeinsame Konfirmandenfreizeit in Kirchähr

 

 

 


 

Der Konfirmand*innen-Jahrgang 2018/2019 hat angefangen, in unsere Kirche hineinzuschnuppern. Der Vorkonfirmandenunterricht ist abgeschlossen.

Wir freuen uns über jede/n Einzelne/n und wünschen anlässlich des Vorstellungsgottesdienstes am 17. Juni 2018 von Herzen eine stinnstiftende Zeit, in der Spaß und Freude nicht zu kurz kommen.

Euer Kirchenvorstand in Namen der Kirchengemeinde Eschollbrücken

 

    

von links: Alina Becker, Lea Diefenbach, Erik Steuerwald, Jan-Marco Bender, Lasse Stromberger, Philipp Dickler, Bjarne Kirschner, Niels Heinig, Nico Carl, Leon-Lee Malitz, fehlt hier: Leon Emich

Das war er also, der von Euch Konfirmand*innen wunderbar mitgestaltete Vorstellungsgottesdienst, tatkräftig unterstützt von Prädikantin Elisabeth Mertens-Frederich, Gemeindepädagogen Kai Becker und den KV-Mitgliedern Beate Jahn und Susanne Klingelhöfer. Die Liturgie wurde von den Konfirmanden zum Abschluss ihres Vorkonfirmandenunterrichtes vor den Sommerferien tadellos gestaltet. Trotz aller sicherlich im Vorfeld vorhandenen Aufregung. Aber es waren ja so viele Angehörige und Daumendrücker mitgekommen: das musste ja schön werden. Der Ablauf eines Gottesdienstes wurde erklärt, warum welche Texte und Lieder wann gesprochen und gesungen werden; sicher auch eine nützliche Erinnerung für uns anwesende Erwachsene. Ganz aktuell zur Fußball-WM stellte Frau Prädikantin Mertens-Frederich Jesus als den Spielmacher in unserem Leben vor; zeigte auf, welche Eigenschaften ein Spielmacher haben muss, welche Eigenschaften die  Mitspieler haben müssen, damit es ein gelungenes Spiel wird. Und dass wir Christenmenschen von der Begeisterung so manchen Fußballfans für seien Verein so manches lernen können. Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter stand im Mittelpunkt der Predigt mit der auch für uns ganz aktuellen Anfrage: wer ist denn Dein Nächster? Der, welcher Deiner Hilfe und Barmherzigkeit am meisten bedarf. So die Antwort Jesu in dem bekannten Gleichnis über den, der unter die Räuber fiel und nur der Samariter ging nicht vorbei. So tue Du desgleichen, lautet die biblische Aufforderung.

Wo ist Gott in meinem Leben, wo war Gottes Anwesenheit, wo sein Fehlen spürbar … dieser Frage waren die Konfirmanden nachgegegangen und stellten ihre Ergebnisse bildlich gestaltet vor. Und natürlich stellten sie einander der Gemeinde vor, mit ihren Hobbies und einer Eigenschaft, welche sie prägt. Ihre Erwartungen an den Konfirmationsunterricht wurden vorgestellt und zu jedem Hobby ein Gegenstand als Symbolbild dafür gezeigt. Eine Vielfalt an Gaben und Fähigkeiten, Interessen und Erwartungen! Es bleibt und wird spannend. Und in Eurer neuen „evanglisch“-Tasche, die Ihr als Geschenk bekamt, da wird sich so einiges einfinden an neuem, nachdenklichen und beglückenden Erfahrungen. Aber erstmal geht es natürlich in die verdienten Sommerferien. Viel Spaß und Erholung Euch allen, ob hier im Ort oder in naher oder weiter Ferne!

Impressionen:

                                                                                             

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Bilder von der Konfi-Fahrt zusammen mit den Konfis aus Hahn, Kai Becker und Pfr. Strack de Carrillo

                                                  


Und noch mehr schöne Bilder ….

                                                   

 

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Das Vaterunser in Gesten

 

 


Einführungsgottesdienst der KonfirmandInnen

 

Von links nach rechts: Marvin Kraft, Nikola Falck, Celina Theiss, Roy Lukas Drott, Pia Roth und  Lukas Bokrant

Es gab schon ein volles Programm im Vorkonfirmandenunterricht vor den Sommerferien : Kennenlernen der KonfirmandInnen und der KirchenvorsteherInnen, Kennenlernen der Kirche und der Liturgie des Gottesdienstes. Danach kam schon der Einführungsgottesdienst, den sie mitgestaltet haben und dessen Thema sie ausgesucht hatten: „Auf der Suche nach Irgendwas …“

Danach ging es mit den Hahner Konfis, unter Leitung von Frau Pfarrerin Strack de Carrillo mit Herrn  Pfarrer Hauch nach Worms. Und dann haben die Konfis uns schon beim Gemeindefest geholfen.

Und inzwischen haben Susanne Klingelhöfer, Beate Jahn und Mirko Liebig auch schon Konfirmationsunterricht gemacht.

Es bleibt spannend!

Ganz herzlichen Dank den Konfis und den Ehrenamtlichen! Euer KV

                                                                                   

 

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Die Konfirmanden werden in einem Einführungsgottesdienst der Gemeinde vorgestellt und bringen sich dabei schon aktiv ein.

In der Eingangsphase findet eine 3-tägige Konfirmandenfreizeit, teilweise begleitet von Teamerinnen, statt.  Während des einjährigen Konfirmandenunterrichtes werden die Grundzüge des Glaubens und der Kirche anhand eines Kursbuches durchgesprochen. Den Glauben der Kirche kennenzulernen, über ihn nachzudenken, Glaube und Zweifel auszusprechen, stehen im Zentrum des Unterrichtes.

Der Unterricht findet zweimal im Monat an einem Samstagvormittag statt. Teil des Konfirmandenunterrichtes ist ein Gemeindepraktikum, die Sammlung für das Diakonische Werk, eine Erntedanksammlung und ein Besuch einer Diakonischen Einrichtung wie die NiederRamstädter Heime oder die Johanniter-Unfallhilfe. Der Vorstellungsgottesdienst (14 Tage vor der Konfirmation) wird von den Konfirmanden selbst gestaltet, vorbereitet und durchgeführt.

 

 

 

 

 


 

Gemeinsame Jugendarbeit der evangelischen Kirchen in Pfungstadt Kernstadt und Stadtteilen

 


 

„Farbenfrohe Kinderstadt „Kekstown“-– Kinder-Ferien-Tage 2023 in Hahn

Farbenfrohe Kinderstadt „Kekstown“ bei bestem Sonnenschein

In der ersten Woche der Osterferien war es endlich wieder so weit, die Evangelischen Kirchengemeinden im Nachbarschaftstraum Pfungstadt veranstalteten wieder die Kinder-Ferien-Tage im Gemeindehaus in Hahn.

Gemeinsam mit Jugendlichen und Gemeindepädagogen Kai Becker verwandelte sich das Gemeindehaus und sein Gelände wieder in die bunte Kinderstadt „Kekstown“.

Unter dem Motto „bunte Vielfalt“ wurde mit allen Möglichkeiten von bunt sein experimentiert, gebaut und gebastelt!

Da das Aprilwetter sehr wechselhaft sein kann und man Wasser meistens mit der Farbe Blau dargestellt, begannen wir schon mit dem Aufbau mit Blau!

Teamer*innen und Gemeindepädagoge standen fast einen Tag im Regen! Dafür wurden wir alle die gesamte folgende Woche mit Gelb belohnt!

Wir hatten von Montag bis Donnerstag nur Sonnenschein!

Bunt und farbig von Schminken, über Kleidung batiken bis zu bunten Badebomben wurde es farbenfroh für die über 40 Kinder, im Alter von 6 – 12 Jahren und 18 ehrenamtlichen jugendlichen Teamer*innen!

Eine Aufgabe der Kinder in dieser Woche war es, baut ein buntes, schwimmendes, …… Dings für eine Bootsregatta!

Gesagt, getan, es wurden von Korkflössen, über Boote aus Styropor bis Yachten aus Tetrapacks gebaut.

Am Mittwochnachmittag fand dann eine Bootsregatta auf der Modau statt!

Bei bestem Wetter hatten alle viel Spaß an und manche Teamer*innen sogar in der Modau!

                                                       

 

 


 

Mit Spiel, Spaß und Spiritualität – Jugendkirchentag in Gernsheim

Endlich konnte wieder gemeinsam gefeiert werden.

Unter dem Motto, Heute. Zusammen. Für Morgen, fand vom 16. bis 19. Juni 2022, der Jugendkirchentag (JKT) der Evangelischen Landeskirche von Hessen und Nassau (EKHN), in Gernsheim statt.

Mit über dreißig Jugendlichen aus Eschollbrücken, Hahn und Pfungstadt, reiste die bunte Truppe gemeinsam mit Gemeindepädagogen Kai Becker und Lara Kraft, passend zum Motto des JKT, CO²-neutral mit den Fahrrädern nach Gernsheim.

Es waren drei erlebnisreiche Tage für die Gruppe. Übernachtet wurde in der Johannes-Gutenberg-Schule, in Schlafsack und auf Isomatte. Nach dem Wecken durch den Gong der Schule, langsames Aufwachen, Duschen, …  ging es zum gemeinsamen Frühstück in der Schulcafeteria. Dann auf die Räder zum morgentlichem Jugendgottesdienst an der Hafenmole. Danach konnten die Jugendlichen je nach Interesse, sich in den drei Themenparks Digitopia- Soziale Medien und Digitale Welten, Futuranien – Nachhaltiges Leben und Soziale Gerechtigkeit und Indentitown – Lebenswelt und Selbstwahrnehmung, die Angebote nutzen.

Von sportlichen Herausforderungen bei den Spiel- und Kletter- Stapelstationen, von lauten Schiffsparties, kreativen Bastelworkshops bis hin zu leisen Lichtergottesdiensten, war für Jede*n, bei den breiten Angeboten, etwas zu finden.

Und falls die Hitze doch zu groß wurde, suchte man sich ein schattiges Plätzchen im Liegestuhl und machte entspannt Pause bei einer kühlen Saftschorle!

Am Sonntag, ging es dann nach dem Abschlussgottesdienst im Festzelt am Rheinufer, wieder auf die Fahrräder und zurück nach Eschollbrücken, Hahn und Pfungstadt.

Kommentare der Jugendlichen auf dem Heimweg ….

„Es war ganz schön heiß, aber geil!“ „Ich bin todmüde und total glücklich, über all die Menschen hier!“ „Nach drei Litern Saftschorle, wusste ich immer, wo die Toiletten waren!“ „Ich bin 2024 beim nächsten JKT in Biedenkopf auf jeden Fall mit am Start!“

 

     

 


 

Wir bauen eine Kinderstadt – „Kekstown “ auf Zeitreise

Bilder: Kai Becker

Kinderstadt Kekstown wieder eröffnet!

In der zweiten Osterferienwoche, vom 19. bis 22. April 2022,

war es wieder soweit. Insgesamt 24 Kinder und 15 Jugendliche aus Eschollbrücken-Eich, Hahn und Pfungstadt, bauten gemeinsam mit Gemeindepädagoge Kai Becker, endlich wieder das  Kinderstadtprojekt der Kinder-Ferien-Tage in und um das Gemeindehaus in Hahn auf.

2019 konnte die Kinderstadt das letzte Mal durchgeführt werden. Dann war pandemische Pause!

Bei der ersten Kinderstadt 2019, wurde aus den Namensvorschlägen der Bewohner, der Kinder und Jugendlichen, der Name der Kinderstadt demokratisch erwählt. Seitdem trägt unsere Kinderstadt den Namen „Kekstown“ – krümmelst du noch rum oder lebst du bereits in Kekstown.

In diesem Jahr bauten wir eine Zeitmaschine und  reisten zusammen mit Professor Emilio, dem Erfinder der Zeitmaschine ins Mittelalter!

In Schmiede, Schänke, Jahrmarkt, konnten die Kinder gemeinsam mit den Teamer*innen, vom Brotbacken, Kerzen machen, Schatztruhen gestalten bis Schmuckherstellung vieles ausprobieren.

Die bunte und erlebnisreiche Woche in Kekstown machte allen Teilnehmenden Lust auf Sommer, Spielen und noch mehr Ausprobieren.

 

 

 

 


 

Ganz praktisch gegen das Leid -Evangelische Jugend sammelt Sachspenden für ein Kinderheim in der Ukraine

Gemeinsam mit Pfadfindern des VCP haben Jugendliche aus den Evangelischen Kirchengemeinden Eschollbrücken-Eich, Hahn und Pfungstadt, zusammen mit Gemeindepädagoge Kai Becker, Sachspenden gesammelt. Von der Babywindel, über Konservendosen bis hin zu Verbandsmaterial, war alles dabei.

Die Evangelische Jugend unterstützt damit die Arbeit Vereins Vergiss Mein Nicht e. V aus Erzhausen. Dieser unterhält seit Jahren ein Kinder- und Jugendheim in Ivanychi bei Lemberg in der Westukraine. Die Spenden werden direkt dort angeliefert und kommen dann den Hilfsbedürftigen zu gute!

Eine der Jugendlichen beim Kisten packen:“ Viel Geld spenden kann ich nicht. Aber das hier, kann ich tun! Das  ist eine ganz praktische Sache gegen das Kriegsleiden in der Ukraine!“

 


Darmstadt/Ober-Ramstadt, 30. März 2022

 „Anders ist normal“

 240 Jugendliche erfahren beim dekanatsweiten „Konfi-Tag“ in Nieder-Ramstadt spielerisch viel über Glauben, Vertrauen und ein Leben mit Beeinträchtigungen. Der christliche Illusionist und Artist Mr. Joy setzte mit seinen Showelementen einen Höhepunkt. Das Team um Godwin Haueis und Jürgen Zachmann hatten zwölf interessante Workshops für die Konfis organisiert, die fröhlich und konzentriert Gemeinschaft erlebten.

 NIEDER-RAMSTADT. Wie mühsam es ist, ganz alltägliche Situationen zu meistern, wenn das Gefühl in den Fingern fehlt, haben viele Jugendliche hautnah erleben können. Mit dicken Handschuhen versuchen sie den Reißverschluss einzufädeln und Gürtelschlaufen zu schließen. Währenddessen setzten sich Jamie und Ben in Rollstühle und versuchen im von Selen markierten Bereich zu bleiben und das orangefarbene Hütchen zu umfahren.  Sie nehmen am Workshop „Handicap-Parcour“ in der Turnhalle auf dem Gelände der Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) teil und gehören zu den rund 240 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die an diesem sonnigen Samstag mit ihren Begleitteams angereist sind, um beim „Konfi-Tag“ des Evangelischen Dekanats Darmstadt dabei zu sein. „Anders ist normal“ lautet das Motto dieses Tages, das im Eröffnungsgottesdienst und in den zwölf Workshops auf unterschiedliche Weise thematisiert wird. Wie komme ich im Alltag zurecht, wenn ich gehbehindert oder dement bin? Wie fühlt es sich an, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein? Wie fließend sind die Übergänge zwischen Genuss, Gewohnheit und Sucht? Mit diesen und vielen weiteren Lebensfragen, haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden praxisnah und spielerisch auseinandergesetzt. Es war der erste gemeinsame Konfitag im fusionierten Evangelischen Dekanat Darmstadt, die Jugendlichen kamen aus Kirchengemeinden von Arheilgen bis Eberstadt von Griesheim über Pfungstadt und Ober-Ramstadt bis Gundernhausen. „Nutzt die Gelegenheit, tolle Erfahrungen zu sammeln und nehmt diese mit!“, sagte Dekanats-Jugendreferent Jürgen Zachmann zur Begrüßung. Sie könnten in den bunt gemischten Gruppen „neue Leute kennenlernen sowie Augen, Ohren und Herz für Diakonie und Inklusion öffnen“ ergänzte Stadtjugendreferent Godwin Haueis.

Menschen ohne Vorurteile begegnen

Im Workshop „Inklusion praktisch und kreativ“ konnten Jugendlichen nicht nur über Begriffe wie Inklusion, Exklusion, oder Integration und deren Bedeutung diskutieren, sondern auch ihrer Kreativität freien Lauf lassen.  Beim Parcour zum Thema ‚Sinne wahrnehmen‘ ging es für die Heranwachsenden ums Fühlen, Hören und Schmecken und es machte ihnen sichtlich Spaß.  Zum Thema Demenz hatte die Workshopleiterin verschiedene Stationen aufgebaut: die Jugendlichen waren konzentriert dabei, beispielsweise Teile zusammenzufügen oder über ein Spiegelbild mit Messer und Gabel Gegenstände auf einem Teller anzurichten. Was sich als herausfordernde Aufgabe erwies. In einem weiteren Workshop erlebten die Konfirmandinnen und Konfirmanden wie schwierig es ist, mit einer Sehbehinderung – simuliert durch eine milchige Brille – über das Außengelände zu laufen.

Viele Mädchen und Jungen tasten vorsichtig und unsicher mit den Füßen, wenn sie mit verbundenen Augen – geführt von anderen Teenagern – den Parcour mit den großen Hindernissen in der Turnhalle bewältigen. „Viele probieren es aus, manche sind sehr motiviert und ziehen andere mit,“ freute sich das Team um Gerlinde Fricke. Beim Workshop ‚Joint Tonic‘ diskutieren die Jugendlichen mit Mitarbeitenden der Fachstelle Suchtprävention des Landkreises Darmstadt-Dieburg über Beispiele problematischen Verhaltens und versuchen diese einzuordnen: Ist das Genuss, Gewohnheit, Missbrauch oder Sucht? Sie erkannten, dass eine reale Sucht den Betroffenen keinen Spielraum mehr lässt aufzuhören und diesen für soziale Kontakte, Job oder Schule vielfach die Energie fehlt. Es überrascht, was die Konfis so alles dem ‚Sucht-Sack’ entnehmen: von der E-Zigarette und der Bierflasche über die Schmerzmittelpackung, Kaffee und Energiedrinks bis zu Glücksspieltickets und Abos von Streamingdiensten.

Jonglage und Zauberkunst mit Glaubensbotschaft

Gleich zu Beginn erlebten die Jugendlichen eine mitreißende Show des Zauberers, Illusionisten und Akrobaten Mr. Joy alias Karsten Strohhäcker. Während er zu rhythmischer Musik scheinbar mühelos durch vergitterte Fenster steigt und Glühlampen per Fingerschnippen einschaltet, erzählt er vom Glauben. Mr. Joy gelingt es an diesem Abend unglaubliche Zauberkunststücke in Symbole für Glaubensfragen zu verwandeln. Er bezieht immer wieder sein Publikum ein, Jungen und Mädchen assistieren ihm bei den Zaubertricks, bei denen es um persönliches Vertrauen geht, darum, Halt zu finden. Joy lädt dazu ein, Gott näher kennenzulernen: „Gott liebt uns unabhängig davon, was wir leisten. Wir können frei sein, von Gott getragen sein.“

Godwin Haueis und Jürgen Zachmann freuten sich nach langer Zeit wieder eine Veranstaltung mit so vielen Jugendlichen durchführen zu können, wenn auch Corona-bedingt mit gewissen Auflagen. Sie haben die Konfis als gelassen, fröhlich und konzentriert in den Workshops erlebt. „Es war wichtig, dass wir vorher alle Konfi-Gruppen besucht und mit ihnen das Thema Diakonie vertieft haben“, betonen die Jugendreferenten. Zum Gelingen dieses Konfi-Tages haben auch die Gemeindepädagog:innen, die Pfarrerinnen, Pfarrer wie auch die ehrenamtlichen Teamer aus den Kirchengemeinden des Dekanats mit ihrem großen Engagement beigetragen.

 


Advents-Bastel-Tag 2021  3G– Gebastelt – Gebacken – Gesegnet

Am Samstag, den 27. November 2021, veranstaltete die Evangelische Kirchengemeinde Pfungstadt wieder einen Advents-Bastel-Tag für Kinder im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Ein Team aus Jugendlichen der Evangelischen Kirchengemeinden lud mit Gemeindepädagogen Kai Becker zum gemeinsamen Einstieg in die Adventszeit ein. Unter aktuellen 3G Hygieneauflagen in der Pandemielage, startete man kreativ und lecker unter dem Motto, „Gebastelt, Gebacken und Gesegnet.“

Die Kinder brachten von selbstgestalteten Baumschmuck, Sockenschneemännern und -frauen bis zu selbstgebacken Plätzchen alles für den Start in den Advent für die Familien daheim mit nach Hause!

Den Abschluss bildete dann ein Gottesdienst mit den Familien auf dem Freigelände der Kita. So gingen alle in die kommende Adventszeit mit Gottes Segen!

 

              

 


Mit Rosen und Putzschwamm gegen das Vergessen und für das Erinnern geputzt – Schicksale von Pfungstädter Bürgern wieder lesbar gemacht- Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht 1938

 

   

Jugendliche der Evangelischen Kirchengemeinden aus Pfungstadt, Eschollbrücken-Eich, Hahn, der Katholischen Kirchengemeinde Pfungstadt und der Christlichen Pfadfinder (VCP) Pfungstadt putzten, am Samstag, 07. November 2020, gemeinsam mit Gemeindepädagoge Kai Becker, die 56 Stolpersteine im Stadtgebiet.

Mit Schwämmen, Reiniger und Metallpolitur ging es gegen das Vergessen und für die Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht 1938.

Nach und nach erhellte sich die Messingschicht der Stolpersteine, in die der Name, Geburtstag, Deportations- und Sterbedatum eingraviert sind. Golden schimmernd, wurden die Daten und die Schicksale wieder lesbar! Zu jedem geputzten Stein wurde eine weiße Rose niedergelegt!

„Wir machen hier nicht nur sauber! Wir machen Schicksale von Pfungstädtern wieder lesbar!“

So war dieser Tag für viele der Jugendlichen ein Erinnern an das Vergangene und ein bedachtes Warnen vor Rassismus und Feindlichkeit der Mitmenschen untereinander in den heutigen Tagen. Für ein gemeinsames und gerechtes Leben aller Menschen, Ethnien und Religionen. Wir teilen uns diese eine Mitwelt!

Den Abschluss bildete am Montagabend, 09. Nov. 2020, um 18:00 Uhr, der Ökumenische Gottesdienst der Evangelischen und Katholischen Gemeinde, in der Evangelischen Kirche in Pfungstadt.

 


…neulich im Wald – Walderlebnis-Tage 2021

       

Unter dem Motto Menschen, Bäume, Abenteuer, haben die Evangelischen Kirchengemeinden Pfungstadt zusammen mit dem Evangelischen Familienzentrum Pfungstadt, von 12. bis 14. Oktober 2021, im Forst am Böllenfalltor in Darmstadt, wieder erlebnisreiche Tage organisiert.

Es haben sich insgesamt 30 Kinder, im Alter von 7 bis 12 Jahren und 12 Jugendliche, im Alter von 14 bis 18 Jahren, gemeinsam mit Gemeindepädagoge Kai Becker, in den Wald gewagt!

Zusammen wurde laut, lustig, spannend und neugierig der Wald erkundet!

Vom gemeinsamen Essen, kreativen Gestalten mit Naturmaterial, Holzschnitzen, Kugelbahnbau, Turmbau oder Waldolympiade, war für jeden etwas dabei.

Trotz Regenfällen hielten alle durch!

Obwohl die Wetterapp sagte, heute regnet es nicht!

Kommentar der meisten Eltern bei der Rückkehr: “Schmutzig, aber glücklich!“

 

 


„Wo bitte geht es nach Luther? – Sie meinen zu Luther, Martin Luther!?“

-Mit dem Rad auf Luthers Spuren in Worms

 Vom 17. bis 19. August 2021 waren Jugendlichen aus Pfungstadt, Eschollbrücken-Eich und Hahn, gemeinsam mit Gemeindepädagogen Kai Becker, mit den Fahrrädern auf Luthers Spuren in Worms.

Der Hinweg ging auf der hessischen Seite des Rheins über Gernsheim, Biblis, bis zur Nibelungenbrücke in Worms. Dort hat dann die Gruppe den Rhein überquert.

Übernachtet wurde in der Jugendherberge in Worms. Nach einem ersten Ankommen und Ausruhen gestaltete die Gruppe das Programm gemeinsam.

Drei Tage lang wurde Worms erkundet, mit seiner Geschichte und seinen Erlebnissen.

Von der Sage des Nibelungenliedes, dem verseckten Drachenhort durch Hagen von Tronje, Siegfried, Krimhild, Brunhild ….,

zu dem 500 Jahre Jubiläum von 1521, als Martin Luther vor dem Wormser Reichstag stand und gegen Papst und Kaiser und  das Ablass-System protestierte.

„Deshalb protestantisch, verstehe!“ „Ohne Luther, kein evangelischer Glaube!“ 

… und zu der jüdischen Geschichte, welche auch die Wurzel des christlichen Glaubens ist.

Gemeinsam besuchte die Gruppe das UNESCO Weltkulturerbe, den Jüdischen Friedhof „Heiliger Sand“,

spielte einen Actionbound im Stadtgebiet auf den Spuren Martin Luthers und hatte noch genug Zeit, Worms selbst zu entdecken, zu bummeln oder zu shoppen.

 

Nach drei erlebnisreichen Tagen ging es es dann wieder auf die Räder und auf der Rheinland-Pfälzer Seite am Rhein zurück. Über Rheindürkheim, Hamm am Rhein und Eich, wo die Gruppe an der Gernsheimer Fähre wieder auf die Hessische Seite des Rheins übersetzte, bis nach Hause.

 „Schön war´s, aber leider so kurz!“ war die Rückmeldung der Gruppe.

Bis zur nächsten Radtour für Jugendliche!

„Vielleicht dann mit etwas weniger Luther!“, meinten die Jugendlichen!

 

Autor und Fotos: Kai Becker

 

   

 


 

Bewahrung der Schöpfung – Eine Aufgabe für alle Generationen Evangelische Jugend hilft mit, die Heimat zu säubern

Am 15. Juli 2021 haben Jugendliche der Evangelischen Kirchengemeinden Eschollbrücken-Eich, Hahn und Pfungstadt, gemeinsam mit Gemeindepädagogen Kai Becker, an der MüllsammelAktion des Landes Hessen „Sauberhaftes Hessen“ teilgenommen. Zugeteilt war das Grund- und Waldstück um das Pfungstädter Schwimmbad.
Häufigste gesammelte Gegenstände waren Bierflaschen und MundNasen-Schutzmasken.

Für die einen ist es Umweltschutz. Für andere die Bewahrung der Schöpfung. Aber für die meisten, die
eigene Lebenswelt etwas besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat.
Bei Gesprächen der teilnehmenden Jugendlichen während des Müllsammelns war man sich einig, “… illegal Müllentsorgen in der Natur geht gar nicht!“ „Jeder sollte seinen Scheiß selbst wegräumen!“ „Die Zeit zu handeln ist jetzt! Den Klimawandel zu verlangsamen, ist die Aufgabe für alle Generationen.“
„Wir haben nur diese eine Mitwelt, in der wir leben dürfen!“
Ein kleiner Beitrag der Jugendlichen für einen sauberen und damit schöneren
Heimatort!

Kai Becker, Gemeindepädagoge


 

 

 

 

 

 


2011 bis 2021 – 10 Jahre Kinder-Kochlöffel-Tage (KiKoLö´s)- – Eine kulinarische Erfolgsgeschichte mit Topf, Herz, Hand, Hunger und jeder Menge Spaß am Herd

Seit nunmehr 10 Jahren veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Pfung- stadt, jeweils in den Winterferien, die Kinder-Kochlöffel-Tage (KiKoLö´s). Dann wird es immer heiß im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus. Bereits Jesus wusste, um die Kraft der Gemeinschaft beim zusammen speisen!

So wurde aus der lustigen Idee 2011, bzw. der Herausforderung, gemeinsam mit den kochenden Männern mit den Kindern zu kochen, eine 10-jährige Erfolgsgeschichte, zum aktiven Mitgestalten des bunten Gemeindelebens. Eine kulinarisch-kreative Teilhabe für die Kinder, deren Familien, den kochenden Männern und für die Jugendlichen, welche dort neue Freunde und Gemeinschaft finden!

Gemeinsam mit den Kochenden Männern (40 bis 80 Jahre), den jugendlichen Teamern (14 bis 18 Jahre) und 25 bis 30 Kindern (8 bis 12 Jahre) werden die KiKoLö´s zu einer generationenübergreifenden und kulinarischen Reise in die Welt des gemeinsamen Kochens und Essens.

In den vergangenen 10 Jahren wurden mehr als 180 verschiedene Gerichte aus der ganzen Welt, vom bayrischen Schweinsbraten, Falafel aus Israel bis zu Sushi aus Japan, gemeinsam zubereitet und gegessen. Die kochenden Männer, die Teamer und die Kinder teilen sich jeweils in 5 feste Gruppen auf. Jeweils eine Gruppe bereitet im täglichen Wechsel den Einkauf für den Folgetag, die Suppe, den Salat, die Hauptspeise und den Nachtisch zu. Dabei bleibt auch immer Zeit für viele Gespräche, Spielen und auch Toben.

Spielerisch, spannend und lehrreich vermitteln die KiKoLö´s, wie aus einzelnen Zutaten leckere, frische und gesunde Gerichte werden. Man kocht gemeinsam, isst gemeinsam und spült gemeinsam ab. Den krönenden Abschluss jeder KiKoLö´s bildet das Familienfest am letzten Tag! Dann sind die Familien der Teilnehmer, zum großen Abschlussessen eingeladen. An diesem Tag werden aus den kleinen Köchen auch stolze Gastgeber, welche die   Familien gleich an ihren neu erworbenen Kochkünsten teilhaben lassen! Die kochenden Männer, die Teamer und Gemeindepädagoge Kai Becker freuen sich bereits auf weiteren erlebnisreichen Geschichten am Kochtopf!

 

Da leider Pandemie bedingt, in diesem Jahr nicht gemeinsam gekocht werden konnte, hat das Team um Gemeindepädagoge Kai Becker zwei Kurzfilme zum Jubiläum gedreht. Ein leckeres Kochrezept, „Cookie´s Kochstudio“ und eine kleine Doku mit Geschichten aus 10 Jahren KiKoLö´s. Beide Videos können auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Pfungstadt, unter www.kirche-pfungstadt.de, abgerufen werden.

 


Rainbowtours im Sommer 2020 – Angebote für Jugendliche

 Walderlebnistag – „Ich glaub, ich steh im Wald“

Ein Tag im Grünen. Am Waldkunstpfad in Darmstadt probierten wir verschiedene Frei-, Spiel- und Kreativräume aus. Nahmen unseren Lebensraum wahr. Spürten Gottes wunderbare Schöpfung. Lernten, erfuhren ….  was dort alles wächst und lebt.

Impressionen:

 


Impressionen von der Radtour Bibelgarten


 

Impressionen vom Open Air Jugendhaus

 

 

 


 

Teamer*in bei der Evangelischen Jugend zu sein … macht Sinn …  und macht Spaß.

Und gut beschirmt werdet Ihr auch.